Polizeipräsenz in Offenburg erhöht

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Nach einem Tötungsdelikt wurde im baden-württembergischen Offenburg die Polizeistärke aufgestockt. (Foto: Andreas Trojak, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Nach dem Tötungsdelikt an einem Arzt im baden-württembergischen Offenburg ist dort die Präsenz von Polizeibeamten ausgebaut worden. Innenminister Thomas Strobl hat entschieden, das zuständige Polizeipräsidium in der rund 60.000 Einwohner zählenden Stadt mit einer weiteren Einsatzgruppe zu unterstützen.

Dadurch stünden dort nunmehr fast täglich zwei dieser Einheiten des Polizeipräsidiums Einsatz zur Verfügung. Ihre Kräfte können u.a. für verstärkte Präsenzmaßnahmen zum Einsatz kommen. CDU-Politiker Strobl sagte dazu: “Damit reagieren wir umgehend.” Das gelte auch für die Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung, die nach dem Verbrechen an das Offenburger Polizeipräsidium herangetragen worden seien.

Anstrengungen intensiviert

Zudem betonte der Ressortchef: “Im vergangenen Jahr ist es gelungen, die vergleichsweise hohe Kriminalitätsbelastung in Offenburg zurückzuführen. Jetzt werden wir die Anstrengungen nochmals verstärken.” Man wolle der Bevölkerung zeigen, dass die Sicherheitsbehörden für sie da seien. Aus diesem Grunde würden die Einsatzmaßnahmen gegen die Kriminalität im öffentlichen Raum konsequent fortgeführt, so der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident. Mit Blick auf den nach dem Tötungsdelikt gefassten Tatverdächtigen meinte er: “Es ist klar, es muss allen klar sein: Wer hier lebt, wer hier Schutz sucht, wer dann das Gastrecht mit Füßen tritt — den wird der Rechtsstaat mit aller Klarheit, mit aller Entschiedenheit, ja auch mit aller notwendigen konsequenten Härte sanktionieren.” Schon in der Vergangenheit hatte es in Offenburg gezielte Schwerpunkteinsätze gegen Straftaten im öffentlichen Raum gegeben.

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