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Beamte genießen hohes Ansehen

Der dbb Beamtenbund und Tarifunion stellte seine Bürgerbefragung 2018 vor, in der die Befragten die Verwaltung und Staatsdiener bewerteten. Zwei Berufe haben dabei stark an Ansehen gewonnen, wohingegen einer weiterhin unangefochtener Favorit ist.

Die Umfrage wurde hierbei durch das Forsa Institut durchgeführt: 79 Prozent der Befragten befürworten einen starken Staat. “Hierbei sollen keine Missverständnisse entstehen. Ein “starker” Staat braucht nicht nur mehr Sicherheitskräfte. Sondern es geht vielmehr um einen stabilen und leistungsfähigen Öffentlichen Dienst”, erläutert der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. Der Öffentliche Dienst sei dabei mitverantwortlich, dass ein halbes Jahr ohne eine neuentstandene Regierung trotzdem regiert werden konnte.

Weniger Bürokratie gefordert

Aber 61 Prozent kritisierten auch die vermehrte Bürokratie bzw. die Beschränkungen, die dadurch miteinher gehen. “Da sind die Bürger und die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst einer Meinung”, so Silberbach. Auch die Kollegen im Staatsdienst würden unter der Bürokratie und Überregulierung leiden. “Wir werden weiterhin mit der Politik in den Dialog treten und Analysen sowie Aufgabenkritik fortsetzen”, fuhr er fort. Die passende Balance zwischen einem starken Staat und zu viel Regulierung wird dementsprechend noch gesucht.

Im Ranking der beliebtesten Berufe zeigt sich jedoch ein deutlicher Trend. Wohingegen Feuerwehrmänner (94 Prozent) weiterhin die Favoriten sind, haben Müllmänner (63 auf 75 Prozent) und Beamte (von 27 auf 39 Prozent) in den letzten zehn Jahren zugelegt.
“Die Bevölkerung schätzt die Menschen zunehmend wert, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Über drei Viertel der Bundesbürgerschreiben den Beamten inzwischen überwiegend positive Eigenschaft wie pflicht- und verantwortungsbewusst oder zuverlässig zu – das Bild des faulen Beamten können wir also zu den Akten legen”, kommentiert Silberbach die Entwicklung.

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