Vernetzte Plattform für die moderne Stadt

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Webbasierte Handels-, Informations- und Kommunikationsplattformen verbinden Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden als Social Community. Viele Stadtverwaltungen wollen mit smarten Servicekonzepten das Leben und den Handel vor Ort verbessern sowie die Kommunikation und die Interaktion in dem Netzwerk „Behörde – Bürger – Unternehmen – Organisationen“ vereinfachen und beschleunigen. Eine ganzheitliche Basis bildet die von BCT Deutschland mitentwickelte Digital-City-Plattform. Sie vernetzt die digitale Welt mit physisch präsenten Bürgern, Unternehmen, Organisationen und Behörden als Social Community.

Die webbasierte Plattform setzt sich aus drei zentralen Bereichen zusammen: Über ein digitales Handelsportal können Kommunen und Städte benötigte sowie ausgeschriebene Waren und Produkte automatisiert, effizient und vergabekonform erwerben. Für den digitalen und direkten Austausch der Bürger untereinander sowie mit lokalen Unternehmen und Organisationen sorgt wiederum ein Kommunikationsportal mit Social-Media-Elementen. User werden über die Plattform zielgerichtet durch die verschiedenen Angebote der Stadt geleitet. Zudem wird die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen lokal ansässiger Unternehmen ermöglicht. Der dritte Bereich umfasst die digitale Interaktion der Bürger mit ihrer Behörde – die digitalen Bürgerservices.

Digitale Bürgerservices als Plattform-Bestandteil

Über diese können Bürger kommunale Dienstleistungen komfortabel, schnell und einfach über das Internet in Anspruch nehmen – zentral und digital über das Webportal der Stadt. So lassen sich zum Beispiel Anfragen, Anträge oder andere Anliegen, wie etwa Schadensmeldungen im öffentlichen Raum, direkt übermitteln. Bürger werden dadurch unabhängig von Öffnungszeiten und Wartenummern. Darüber hinaus sind Rückmeldungen und der jeweilige Bearbeitungsstatus jederzeit transparent über das Internet einsehbar.

Auch der Behörde selbst wird das Arbeiten so leicht wie möglich gemacht. Unter Einbindung bereits vorhandener Systeme werden die verwaltungsinternen Prozesse mittels eines Informationsmanagements strukturiert und optimiert. Funktionalität und Features der digitalen Arbeitsumgebung sind dabei an die jeweiligen Zugriffsrechte und Informationsbedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Geht in einer zuständigen Abteilung etwa eine Schadensmeldung ein, wird die Anfrage automatisch als eigenständiger Vorgang in einer allgemeinen Aufgabenliste der Abteilung angelegt – inklusive aller relevanten Informationen. Ein freier Mitarbeiter kann diesen Vorgang in seiner persönlichen Aufgabenliste verwalten und hat Zugriff auf alle zur Bearbeitung notwendigen Angaben. Dank eines Monitorings ist er jederzeit über den Bearbeitungsverlauf aktueller sowie vergangener Vorgänge den Bürger betreffend und über die nachfolgenden Arbeitsschritte informiert. Statusmeldungen werden automatisch an den Bürger weitergeben. Darüber hinaus kommuniziert die Plattform mit anderen Backoffice-Lösungen. Der Mitarbeiter kann so optimal Regie über alle Prozesse führen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern – auch bei Urlaub oder Krankheit eines Kollegen. Die Qualität der Serviceangebote für Bürger wird gesteigert und die administrativen Abläufe im Allgemeinen werden verbessert.

Fazit

Durch eine smart agierende Verwaltung mit effizienteren internen Prozessen, größerer Transparenz und schnellen Reaktionszeiten schaffen Städte eine wichtige Grundlage für zufriedene Bürger und eine erfolgreiche Wirtschaft. Ermöglicht wird dies durch die Etablierung einer Digital-City-Plattform, einem webbasierten Informations-, Kommunikations- und Handelsportal. Der Bereich der digitalen Bürgerservices bietet dabei nach außen Bürgern eine digitale Anlaufstelle für Anfragen; innerhalb der Verwaltung steht er für die transparente technologische Arbeitsumgebung der Mitarbeiter.

Den Gastbeitrag hat Romy Farber, Business Manager bei BCT Deutschland, geschrieben.