Digitales Kompetenzzentrum notwendig?

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Um die Digitalisierung in den Kommunen voranzutreiben, fordern der Bitkom und der Deutsche Städte- und Gemeindebund ein Kompetenzzentrum als Unterstützung für die Gemeinde (Foto: PIRO4D, CC0, https://pixabay.com/)

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie der Bitkom haben einen Neun-Punkte-Plan für digitale Regionen und Städte veröffentlicht. Das Kernziel ist dabei ein Kompetenzzentrum “Digitale Städte und Regionen” zu errichten, welches der Bund leiten soll. Unter diesem sollen die kommunalen Spitzenverbände sowie die Digitalwirtschaft arbeiten.

Die Kommunen erkennen nach Umfragen des DStGB die Chancen der Digitalisierung an, aber 90 Prozent besäßen keine Strategie für den digitalen Umbauprozess. Deshalb soll ein solches Zentrum das Wissen und die praktische Umsetzung in den Kommunen unterstützen. Vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller Handlungsspielräume und derzeit vielerorts noch fehlenden Know-hows drohen die Chancen der Digitalisierung in vielen Städten und Regionen Deutschlands “ungenutzt zu bleiben”, betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Ein kommunales Kompetenzzentrum könnte die Schalt- und Schnittstelle zwischen den Kommunen bilden, die gleichzeitig einheitliche Standards schaffe und in Digitalisierungsfragen berate, ergänzt DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg. “Unser Ziel sollte sein, dass international herausragende kommunale Digitalisierungsprojekte und -angebote für die Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Dänemark oder Estland umgesetzt werden, sondern auch flächendeckend in Deutschland.”

Der Plan kann hier heruntergeladen werden.

Dem Thema Digitalisierung der Verwaltung widmet sich auch die Smart Country Convention des Bitkom. Der Behörden Spiegel ist hierbei Medienpartner und berichtet über das Event, welches vom 20. bis zum 22. November 2018 in Berlin stattfinden wird.

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