Eignungsnachweise klar nennen

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Öffentliche Auftraggeber müssen Anforderungen an Referenzen in der Bekanntmachung transparent machen (OLG Celle, 03.07.2018, 13 Verg 8/17).

Vergleichbarkeit von Referenzen definieren

Bewerber mussten in einem Vergabeverfahren ihre fachliche Eignung mit Referenzen über vergleichbare Aufträge nachweisen. Der öffentliche Auftraggeber schloss einen Bieter vom Vergabeverfahren aus, weil dessen Referenzen nicht mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar seien. In der Bekanntmachung hatte er aber nicht eindeutig erläutert, wann er eine Referenz für vergleichbar hält.

Mindestanforderungen an Referenzen festlegen

Der Bieter griff seinen Ausschluss vom Vergabeverfahren an. Mit Erfolg! Bieter müssen der Bekanntmachung die Anforderungen an ihre Referenzen eindeutig entnehmen können.

Download Volltext:
www.heuking.de/aktuelles/OLG_Celle_13_Verg_8-17_03.07.2018_PSA_919.pdf

Die Autorin des Textes ist Gesa Johanna Krohn von der Kanzlei HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK

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