Fast 60 Attacken allein in Köln

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Im vergangenen Jahr gab es 57 Angriffe auf Angehörige der Kölner Feuerwehr sowie des dortigen Rettungsdienstes. Darunter waren 13 Beleidigungen und Beschimpfungen, 27 Fälle körperlicher Gewalt gegen Personen, sechs Fälle von Gewalt gegen Sachen, jeweils zwei Mal Bedrohungen mittels Worten und Gesten, mittels Waffen sowie körperliche Gewalt gegen Personen mit Gegenständen.

Wie aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der FDP hervorgeht, existiert beim Amt für Personal, Organisation und Innovation eine spezielle Unterstützungs- und Beratungsstelle für Mitarbeiter. Deren Beschäftigten helfen bei der Geltendmachung berechtigter Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen. Insbesondere werde in derartigen Fällen ein in diesem Zusammenhang entstandener Sachschaden zum Wiederbeschaffungswert erstattet.

Ferner prüften die Sachbearbeiter, ob im Einzelfall zur Geltendmachung der Schmerzensgeldansprüche seitens der Stadt ein Rechtsanwalt zur Verfügung gestellt werde. Darüber hinaus würden durch Feuerwehr und Rettungsdienst alle Beschädigungen oder Diebstähle städtischen Eigentums zur Anzeige gebracht. Es wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass die Zahl der Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Domstadt im vergangenen Jahr bei etwa 150.000 lag. Demnach entsprechen die 57 Attacken einem Prozentsatz von 0,03 Prozent aller Alarmierungen.

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