“Möglichst alle Kaufhausstandorte erhalten”

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Der Deutsche Städtetag (DST) äußert sich kritisch zum Zusammenschluss der Kaufhäuser Karstadt und Kaufhof. “Die Städte sehen die jetzt beschlossene Fusion nicht ohne Sorge”, erklärt DST-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy.

Denn trotz aller Umwälzungen des Konsumverhaltens in Richtung Onlinehandel seien die Kaufhäuser der beiden “traditionsreichen Handelsunternehmen wichtige Arbeitgeber und Versorgungszentren vor Ort. Sie ziehen Menschen in Innenstädte und Stadtteilzentren und nutzen damit auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld”, so Dedy.

Aufgrund dieser zwei Faktoren – Attraktivität der Innenstädte und Sicherung von Arbeitsplätzen – wünsche sich der Städtetag, dass möglichst alle Kaufhäuser trotz Fusion bestehen bleiben. Im Falle von Schließungen, mahnt der kommunale Spitzenverband schnellstmögliche Gespräche mit den betroffenen Städten an. “Letztendlich muss es darum gehen, flankierende standortspezifische Strategien zu entwickeln, um negative Auswirkungen auf die lokalen Arbeitsmärkte und das Umfeld der Häuser abzumildern”, betont der Hauptgeschäftsführer.

Der Deutsche Städtetag ist Themenpartner des Behörden Spiegel beim Bundeskongress Öffentliche Infrastruktur 2018, der am 4. Dezember in Berlin stattfindet.

Weitere Informationen gibt es unter: www.oeffentliche-infrastruktur.de

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