Vier Risiken der Digitalisierung

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Auf dem gestrigen Kolloquium am Zentrum Innere Führung (ZInFü) zum Thema “Führen im digitalen Umfeld” machte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels, deutlich, dass er sich selbst eher zu den “Skeptikern des technischen Fortschritts” zähle. Man dürfe diesen “weder anbeten noch sich von ihm versklaven” lassen.

In diesem Zusammenhang warnte er vor vier Risiken der Digitalisierung von Streitkräften: ersten vor Hacker-Angriffen, zweitens davor, “alles in ein System gießen” zu wollen. Die dritte Gefahr stelle die Informationsüberflutung dar. Aufgrund der großen Datenbasis solle “auf alles reagiert” werden; die Initiative bleibe dabei auf der Strecke. Risiko Nummer vier seien die Kosten, die genauso exponentiell stiegen wie die technische Leistungsfähigkeit.
Sein Fazit lautete: “Ich glaube nicht an das Gesamtsystem.” Dieses hätte einen totalitären Anspruch, so der Wehrbeauftragte.

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