Werbetafeln als Warnmittel

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In der Hamburger Innenstadt können Zivil- und Katastrophenschutzwarnungen ab sofort über Werbetafeln verbreitet werden. Dieses neue Warnmittel wurde nun unter anderem vom Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, und dem Hamburger Innensenator, Andy Grote (SPD), vorgestellt.

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von BBK, Hansestadt und den Betreibern digitaler Anzeigetafeln. Es ergänzt die Warnung über mobile Endgeräte. Technisch ist nunmehr das Hamburger Lagezentrum an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebunden. Dieses wurde vom BBK entwickelt. Künftig können die Mitarbeiter des Lagezentrums Warnmeldungen unmittelbar an die Betreiber der digitalen Anzeigetafeln übermitteln. Aufgestellt sind die Tafeln insbesondere an viel befahrenen Straßen in der Innenstadt. Über die Anzeigen sollen vorerst nur Warnungen der Stufe eins visualisiert werden. Dabei handelt es sich um die höchste Warnstufe.

Künftiges Ziel des BBK ist es, Warnungen auf Anzeigetafeln bundesweit mit dem gleichen Design herausgeben zu können. Das soll eine Wiedererkennbarkeit gewährleisten.

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