Fast 460.000 Einsätze für Berliner Feuerwehr

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Die Berliner Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr einen erneuten Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen. Waren es 2016 noch 454.143 Einsätze, nahm deren Zahl im abgelaufenen Kalenderjahr auf 458.143 zu. Fast drei Viertel dieser Alarmierungen entfielen auf den Bereich der Notfallrettung, wie Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und der neue Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen erläuterten.

Zuwächse gab es im Vergleich zum Vorjahr neben dem Rettungsdienst auch im Bereich der Technischen Hilfe sowie der Fehleinsätze und Erkundungen. Dies dürfte auch mit den 6.735 wetterbedingten Einsätzen und den damit zusammenhängenden Ausnahmezuständen zu tun haben. Rückgängig war hingegen die Zahl der Alarmierungen aufgrund von Bränden. Ungeachtet dessen gab es 2017 in Berlin immer noch 31 Brandtote. Und: seit 2007 haben sich die Alarmierungen im Rettungsdienst der Bundeshauptstadt um mehr als 50 Prozent erhöht. Für das noch laufende Jahr erwarte er eine weitere Steigerung, so Homrighausen.

Als Problem identifizierte der Landesbranddirektor die Zahl der Fehlalarme. Davon gebe es in Berlin täglich im Durchschnitt zehn. Das seien zu viele. Abhilfe soll hier eine Werbekampagne zum richtigen Absetzen des Notrufs schaffen. Sie soll in Kürze starten.

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