Neue Dienstpistole ausgeliefert

0
1725
Stellte die neue Dienstpistole der Landespolizei vor: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU, 2.v.l.). (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration)

Die ersten Beamten der bayerischen Polizei haben neue Dienstwaffen erhalten. Bis Ende kommenden Jahres sollen alle rund 33.500 Waffenträger der Sicherheitsbehörde die Pistole SFP9-TR von Heckler & Koch erhalten.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) geht von Gesamtkosten in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro aus. Erworben werden circa 40.000 neue Dienstpistolen nebst Zubehör, darunter auch Reserve- und Trainingswaffen sowie Schnittmodelle für die Aus- und Fortbildung. Darüber hinaus müssen die polizeieigenen Waffenwerkstätten umgerüstet werden.

Herrmann sagte zu der Beschaffungsentscheidung: “Unsere neue Dienstpistole hat mit 15 Schuss eine beinahe doppelt so hohe Magazinkapazität als die bisherige P7 mit acht Schuss, ein möglichst geringes Gewicht, eine einfache und sichere Bedienung sowie ein auf die jeweilige Handgröße des einzelnen Polizeibeamten flexibel anpassbares Griffstück.”

Investitionen auch in andere Einsatzmittel

Neben der moderneren Pistole erhalten die Polizisten im Freistaat auch neue Holster. Diese verfügen über zwei Sicherungsmechanismen, welche unter anderem ein Entreißen erschweren beziehungsweise unmöglich machen. Die bayerische Polizei investiert aber auch in andere Ausstattungsbereiche. Dazu gehören etwa die ballistische Schutzausstattung, Bodycams, Distanzelektroimpulsgeräte sowie neue Fahrzeuge. Dafür stieg der Sach- und Bauhaushalt der Landespolizei von 329 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 507 Millionen Euro in diesem Jahr an.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here