Ministerin in Meppen

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Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) hat Ende September den Standort Meppen besucht. Vor Ort informierte sie sich über den Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) für Waffen und Munition 91. Sie dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz, suchte das Gespräch mit den Ortsbürgermeistern und dem Landrat. Begleitet wurde die Ministerin vom Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), und dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann (CDU). Ausgelöst wurde der Brand durch einen Raketentest des Kampfhubschraubers “Tiger”.

Nach Informationen eines Sprechers des Presse- und Informationszentrums Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (PIZ IUD) habe sich einer der beiden Löschpanzer der Bundeswehr-Feuerwache Meppen in der turnusmäßigen Wartung befunden, beim anderen sei bei Einsatzbeginn eine Antriebskette ausgefallen, so dass zunächst kein Fahrzeug einsatzfähig gewesen sei. Mittlerweile befänden sich beide aber im Löscheinsatz.

“Tornado”-Kampfflugzeuge der Luftwaffe und eine Mini-Aufklärungsdrohne vom Typ ALADIN werden zu Aufklärungsflügen über dem Moorbrand in Meppen eingesetzt. Die Kameras liefern Aufnahmen der Brandnester in bis zu acht Metern Tiefe. Auf den Fotos sind elektrooptische Luftbilder, Infrarot-Aufnahmen und zusammengeführte Version zu sehen.

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