Der Reservistenverband bleibt in Bonn

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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) hat in den vergangenen Jahren intensiv über einen Umzug aus Bonn diskutiert. Das Ergebnis: Der offizielle Sitz des Verbandes ist zwar Berlin, doch die Bundesgeschäftsstelle mit ihren rund 50 Mitarbeitern bleibt in Bad Godesberg. Der Verband hat den Mietvertrag für die Büros in der Zeppelinstraße um zehn Jahre verlängert. Damit will der Verband ein Zeichen der Verbundenheit mit Bonn setzen. Das haben der Bundesgeschäftsführer des Verbandes, Christoph Max vom Hagen, und Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn, bei einem gemeinsamen Treffen unterstrichen. Im Stadthaus unterschrieben der Bundesgeschäftsführer und Ivo Gotsche von der Garbe Immobilien-Projekte GmbH den Mietvertrag.

Bonn ist erster Dienstsitz des BMVg. Dort befinden sich u.a. mit dem Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr die wichtigsten Ansprechpartner und Partner des Verbandes. Mit dem Berliner Büro des Präsidenten und des Bundesgeschäftsführers ist der Reservistenverband mitten im politischen Zentrum vertreten. Dort hält die Verbandsspitze Kontakt zum Bundestag, den Parlamentariern, den Ministerien, Verbänden und Institutionen sowie zur Hauptstadtpresse.
Ursprünglich sollte die Bundesgeschäftsstelle des Verbandes in diesem Jahr von Bonn nach Berlin verlegt werden. So wollte es ein Beschluss, den die Mitglieder der Bundesdelegiertenversammlung im November 2015 getroffen hatten. Daraufhin kritisierten die Bonner Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel (CDU), Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Grüne) diesen Entschluss. Bonns Oberbürgermeister Sridharan reagierte damals “mit Bedauern”.

Nun betonte Sridharan: “Als Oberbürgermeister freue ich mich sehr, dass die Bundesgeschäftsstelle des Reservistenverbands Bonn treu bleibt, auch weil die Bundesstadt erster Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung ist.”

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