CH-53K mit deutlich höheren Transportkapazitäten

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Der schwere Transporthelikopter CH-53K verfügt über mehr Transportkapazitäten als sein Vorgänger CH-53G bei der Bundeswehr. Sein Kabinenvolumen ist zwölf Prozent größer. Außerdem verbraucht er weniger Treibstoff und ist schneller zu warten.

Das erklärte Dan Schultz, Präsident des Herstellers Sikorsky. Er machte zudem deutlich, dass der neue Hubschrauber, bei dessen Produktion sein Unternehmen unter anderem mit Rheinmetall kooperiert, sehr wetterresistent sei. Darüber hinaus sei das Fluggerät so gestaltet, dass es technisch betrachtet in Zukunft auch ohne Piloten fliegen könnte. In diesem Zusammenhang betonte Schultz jedoch auch, dass er die Arbeit von Piloten nicht überflüssig machen wolle. Vielmehr sei beabsichtigt, ihnen mehr Sicherheit zu bieten.
Mit Blick auf Beschaffungsdiskussionen in Deutschland unterstrich der Sikorsky-Präsident, dass seines Erachtens sowohl das Verteidigungsministerium als auch die Bundeswehr inzwischen verstanden hätten, dass die in die Jahre gekommenen CH-53G – auch wegen hoher Ausfallzeiten – zeitnah ersetzt werden müssten und es einen neuen Typ von schweren Hubschraubern geben müsse. Ein Slot für den Produktionsprozess sei für die Bundesrepublik vorhanden, so Schultz.

Sikorsky ist auch auf der Berliner Sicherheitskonferenz vertreten, die am 27. und 28. November stattfindet. Weitere Informationen unter: https://www.euro-defence.eu/

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