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Chancen der Digitalisierung im BGM nutzen

Anfang des Jahres ging die neu gegründete MOOVE GmbH mit ihrem Ansatz “LIVE+DIGITAL” mit dem Anspruch an den Markt, mit Projekten, Programmen und Strukturlösungen mehr Nachhaltigkeit und Wirksamkeit in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zu bringen. Im ersten halben Jahr führte man bundesweit rund 480 Projekte in Unternehmen durch, darunter eine Reihe digitaler und hybrider BGM-Großprojekte. Insgesamt erreichte das rund 70-köpfige Team dabei über 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über den Status des BGM in Deutschland sprach der Behörden Spiegel mit den beiden MOOVE-Geschäftsführern Harald Holzer und Bastian Schmidtbleicher.

Behörden Spiegel: Was hat sich in diesem Jahr im BGM-Markt verändert?

Schmidtbleicher: Wir erleben ein deutlich gestiegenes Interesse an BGM bei einem gleichzeitig steigenden Anspruch an die Professionalität und Qualität der Dienstleistungen. Wir sind sicher noch nicht soweit zu sagen “Das Gießkannenprinzip ist Vergangenheit”. Sicher können wir aber sagen, dass die MOOVE GmbH mit Ihrem LIVE + DIGITAL-Ansatz und der Methodik mit Projekten, Programmen, Strukturlösungen mehr Nachhaltigkeit und Wirksamkeit zu schaffen, das Bedürfnis nach einem “unternehmenstauglichen BGM” bedient.

Behörden Spiegel: Wohin entwickelt sich die MOOVE GmbH als junges Unternehmen derzeit?

Holzer: Die MOOVE GmbH steht für 17 Jahre Erfolgsgeschichte und fundierte Erfahrung im BGM-Markt. 33 Standorte, 70 feste Mitarbeiter und ein bundesweites Netzwerk von 550 Experten begleiten unsere Kunden bei ihren Herausforderungen rund um das Thema Gesundheit. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Mehr als 420 betreute Unternehmen, über 250.000 Teilnehmer und Nutzer von Gesundheitsmaßnahmen sowie über 900 abgeschlossene Projekte und eine Vielzahl an erfolgreichen Großprojekten mit Unternehmen, Städten und in verschiedenen Regionen. Wir folgen unserem Anspruch sowohl Marktführer, als auch Innovationstreiber, mit der richtigen Portion Pragmatismus zu sein. Wir entwickeln Standards mit unseren Kunden und Partnern und setzen die derzeit umfangreichsten digitalen und hybriden Projekte im Gesundheitsmanagement in Deutschland um.

MOOVE-Geschäftsführer Harald Holzer (r.) hat langjährige Erfahrung im Management von Unternehmen und Projekten in den Bereichen HealthCare und Informations- und Kommunikationstechnik. Bastian Schmidtbleicher (l.) ist Geschäftsführer und Mitgründer der MOOVE GmbH, die 2018 aus der VIP-Training Variable Individuelle Prävention GmbH und dem Geschäftsbereich BGM der vitaliberty GmbH entstand. (© my-moove.de)

Schmidtbleicher: Zu ergänzen ist hier, dass wir mit so viel Praxiserfahrung ausgestattet sind, wie es kein anderer BGM-Dienstleister in Deutschland ist. In der Folge können wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern die oben genannten zielführenden Standards etablieren. Solche Standards dürfen nicht “vom grünen Tisch” vorgegeben werden wie Gesetze oder Qualitätsmanagementwerkzeuge, sondern müssen aus dem tatsächlichen Bedarf der Industrie entstehen. Was wir gerade machen: Wir schaffen Industriestandards im BGM.

Behörden Spiegel: Angesichts dieses Standardisierungsprozesses, welche Rolle spielt dann noch die individuelle Ansprache einzelner Zielgruppen im BGM?

Schmidtbleicher: Immer wieder erleben wir in der Beratung von mittelständischen und großen Unternehmen, dass nicht nur zielgruppenspezifische Interventionen notwendig sind, sondern, dass ein ganzheitliches Verständnis für verschiedene Phasen, in denen sich Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden, vorliegen muss. Egal ob es mitarbeiterseitig um den Eintritt ins Arbeitsleben, um den Erhalt der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer bis zum Austritt aus dem Unternehmen oder die Kombination von Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Gesundheitsmanagement geht – es geht darum, ein BGM aufzubauen, das ein Wegbegleiter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein kann. Für die Unternehmen müssen beispielsweise Phasen einer Veränderung, einer Restrukturierung, einer Digitalisierung und ihrer Auswirkungen oder auch Phasen starken Wachstums verstanden und spezifisch beantwortet werden.

Behörden Spiegel: Neue Technologien und Digitalisierungsstrategien im BGM werden seit einigen Jahren heiß diskutiert. Was sind Ihre praktischen Erfahrungen?

Holzer: Wir wissen, dass digitale BGM-Lösungen vielfältige Chancen bieten, um Menschen genau da abzuholen, wo sie sich gerade befinden und dabei helfen, Mitarbeiter ganz individuell zu mehr Gesundheitsbewusstsein zu motivieren. Gleichzeitig lassen sich durch digitale Strategien aber auch Kennzahlen zur Gesundheitssituation der Belegschaft einfach und quasi in Echtzeit darstellen, was einen echten Mehrwert bietet, wenn es darum geht, das Thema Unternehmensgesundheit management- und unternehmenstauglich zu machen.
Es geht aus unserer Sicht aber nie um eine Digitalisierung um jeden Preis, sondern um individuelle Lösungen, die zum jeweiligen Unternehmen passen. Ganz nach unserem Unternehmensmotto “LIVE + DIGITAL” setzen wir auf eine intelligente Vernetzung von digitalem BGM mit erlebbaren Maßnahmen vor Ort. So haben wir zum Beispiel mit unserem neuen Produkt MediMouse+ das erste digitale Rückenprogramm auf den Markt gebracht, das auf den Messergebnissen eines Screenings vor Ort beruht und den Mitarbeiter in die digitale Welt mitnimmt und ihn dort nachhaltig begleitet. Der Mitarbeiter profitiert hierbei nicht nur von einer persönlichen Expertenberatung vor Ort, sondern auch von einem digitalen Trainingsprogramm, das individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Auch beim Thema Psychische Gefährdungsbeurteilung setzen wir mit unserem neuen modularen Angebot auf die Verzahnung von Beratungsmodulen, digitalen Mitarbeiterbefragungen und klassischen Gesundheitszirkeln – wir kombinieren also stets die Vorteile digitaler Lösungen mit denen von Beratungs- und Präsenzangeboten.

Behörden Spiegel: Neuerdings haben Sie die Forcierte Fehlzeitenanalyse in Ihr Portfolio aufgenommen. Wo liegen die Gründe dafür?

Schmidtbleicher: Fehlzeiten sind nach wie vor eines der zentralen Themen im BGM. Doch leider werden sie in vielen Unternehmen noch immer viel zu oberflächlich betrachtet. Häufig ist unklar, welche Krankenstände durch welche Maßnahmen in welchem Zeitraum wirklich beeinflusst werden können. Mit der Forcierten Fehlzeitenanalyse haben wir ein modular aufgebautes Beratungsangebot entwickelt, das Unternehmen dabei hilft, die Fehlzeiten in ihrem Unternehmen wirklich zu verstehen und eine passende Strategie zum proaktiven Umgang damit zu finden.
Wir wissen aus der Praxis, dass viele Unternehmen hier ein echtes Informationsbedürfnis haben. Deshalb werden wir zum Thema Fehlzeitenanalyse am 4. Dezember 2018 eine Fachveranstaltung in Köln durchführen, auf der wir mit Unternehmen echte Herausforderungen diskutieren und gemeinsam praxisrelevante Lösungen entwickeln. Auch dieses Beratungsangebot bieten wir also LIVE + DIGITAL an.

Behörden Spiegel: Die Einführung eines BGM scheitert häufig an Informationsdefiziten in den Organisationen. Wie sollte ein strukturierter Einführungsprozess aussehen?

Schmidtbleicher: Wir machen die Erfahrung, dass die Unternehmen zuerst den grundsätzlichen Wunsch haben, etwas für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu tun. Dann beginnt tatsächlich die Suche und wird oft genug aufgrund der Vielfältigkeit der Angebote und der sehr heterogenen Qualitäten ohne Ergebnis wieder eingestellt. Wir empfinden es als unglaublich wichtig, unsere Kunden zu beraten und zu begleiten. Oft genug, ist der erste Schritt gemeinsam mit den Unternehmen den eigentlichen Bedarf und auch den dazugehörigen Weg gemeinsam zu analysieren. Hierfür nutzen wir eine auf unseren eigenen Erfahrungen und über mehrere Jahre entwickelte Strukturanalyse, die Aufschluss darüber gibt, was zuerst, wie und wann, vor allem aber warum etwas zu tun ist.
Durch unsere Präsenz und Qualität haben wir zudem die Möglichkeit mit einer enorm großen Anzahl von Krankenkassen gemeinsam Projekte beim Kunden zu initiieren. Dies führt neben der aktiven finanziellen Unterstützung im Rahmen einer Projektförderung auch dazu, dass wir das Knowhow zu Zahlen, Daten, Fakten, aber auch Leistungsmerkmalen der Sozialversicherungsträger gewinnbringend und zielgerichtet in die Projekte mit unseren Kunden einbringen. Kurz zusammengefasst: Wir kommen vorbei und hören zu, analysieren gemeinsam, entwickeln gemeinsam eine individuell auf den Bedarf zugeschnittene Lösung, aktivieren Unterstützungspartner wie eine Krankenversicherung, implementieren und setzen um, begleiten und evaluieren gemeinsam mit dem Kunden und haben durchschnittlich nach drei Monaten erste substanzielle Ergebnisse, die auf das Unternehmensziel des Kunden einzahlen.

Veranstaltungshinweise:

Vom 19.- 20. November findet in Leipzig das neue Informations-und Kongressformat BGM pro statt. Mehr Infos Infos zu den Vorträgen vor Ort gibt es auf https://www.my-moove.de/bgmpro/

Am 4. Dezember 2018 findet das erste BGM-Netzwerktreffen der MOOVE GmbH in Köln zum Thema Forcierte Fehlzeitenanalyse statt. Interessierte Organisationen und Unternehmen können sich unter kontakt@my-moove.de anmelden.

 

 

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