KI ist nicht der Terminator

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Künstliche Intelligenz (KI) kann sowohl “schwach” als auch “stark” sein. “Wobei wir von der starken KI, nach den Experten, rund 100 Jahre entfernt sind”, erläutert Saskia Esken, SPD-Bundestagsabgeordnete. Die Politik möchte dies proaktiv gestalten, um die Vorteile der KI zu nutzen und Vorurteile abzubauen.

“Eine der größten Hürden ist das Verständnis in der Bevölkerung von KI, an dem wir arbeiten müssen”, ergänzt die staatlich geprüfte Informatikerin auf der Veranstaltung “Künstliche Intelligenz politisch gestalten” vom Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFFIT). Wobei dieses Zukunftsthema ebenso auf dem “Digitalen Staat“, der vom 2. -3. April 2019 in Berlin stattfindet, intensiv diskutiert wird.

Mario Brandenburg, FDP-Bundestagsabgeordneter, vertritt die Position, dass der Bürger mündiger werden müsse. “Hierfür ist Transparenz wichtig um KI in den Alltag zu integrieren. Nur weil KI drin ist, ist es nicht automatisch böse”, erörtert er. Er appelliert, die menschlichen Verfehlungen wie Rassismus, sollen nicht von vornherein auf die KI übertragen werden.

Neben dem Verständnis ergibt sich noch ein weiteres Spannungsfeld: Trainingsdaten für die KI. Damit diese lernen könne, brauche es solche Daten, so Anke Domscheit-Berg, parteilose Bundestagsabgeordnete. “Somit müssen wir uns Fragen: Welche Daten können für KI zur Verfügung gestellt werden und an welchen Stellen braucht es Regulierungen, damit die Akzeptanz für die KI steigt.”

Denn ohne Trainingsdaten kann KI nicht in den Alltag überführt werden. Auch Esken spricht sich dafür aus, das Thema Datenverfügbarkeit proaktiv zu gestalten: “Wir brauchen den europäischen Weg nach der EU-DSGVO, um Daten verfügbar zu machen und somit auch Besseres für die Welt zu bewirken.”

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