Cyber-Sicherheitstag Niedersachsen: An einem Strang ziehen

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"Wir dürfen die Digitalisierung nicht angehen, ohne die Cyber-Sicherheit ausreichend zu berücksichtigen", so Boris Pistorius (SPD), Minister für Inneres und Sport in Niedersachsen. (Foto: SPD)

“Wir dürfen die Digitalisierung nicht angehen, ohne die Cyber-Sicherheit ausreichend zu berücksichtigen”, so Boris Pistorius (SPD), Minister für Inneres und Sport in Niedersachsen. Wirklich im Blick habe man das Problem erst seit wenigen Jahren. “Und es ist auch höchste Zeit”, so Pistorius auf dem Cyber-Sicherheitstag Niedersachsen, den das Innenministerium gemeinsam mit dem Behörden Spiegel und den Kommunalen Spitzenverbänden des Landes veranstaltete.

Die Risiken im Cyber-Raum würden spürbar zunehmen – nicht nur in Masse, sondern vor allem auch an Qualität. In Verbindung mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung aller Lebensbereiche ergebe sich eine Bedrohungssituation auf ganz neuem Niveau. Um dem zu begegnen, komme es besonders auf Zusammenarbeit an. “Unsere föderale Vielfalt darf hier kein Nebeneinander sein und schon gar nicht zu Doppelstrukturen führen”, mahnte der Innenminister.

Niedersachsen arbeite einerseits eng mit der Bundesebene zusammen – vermittelt über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), mit dem im Frühjahr auch eine offizielle Kooperation vereinbart wurde. Auf der anderen Seite biete man den niedersächsischen Kommunen Unterstützung und Wissenstransfer an. So würden schon rund 60 Kommunen am N-CERT, dem niedersächsischen Computer Emergency Response Team der Landesverwaltung partizipieren. Dieses Angebot wolle man noch weiter ausbauen. “Eines ist ganz deutlich: Wir wollen an einem Strang ziehen und die Herausforderungen gemeinsam angehen”, stellte Pistorius klar.

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