Hilfsgüter nach Indonesien geflogen

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Von Dresden aus transportierte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) über 40 Tonnen Hilfsgüter (Foto) per Flugzeug ins Katastrophengebiet auf der indonesischen Insel Sulawesi. (Foto: Sven Elger, DRK)

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat nach dem Erdbeben und dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi 42 Tonnen Hilfsgüter ins Katastrophengebiet transportiert. An Bord dreier Maschinen vom Typ “Antonov AN-12”, die in Dresden starteten, waren unter anderem zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen und 430 Zelte für obdachlos gewordene Menschen.

Hinzu kommen sechs Spezialzelte, die zum Beispiel für den Aufbau mobiler Krankenhäuser verwendet werden können. Der Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim DRK, Christof Johnen, sagte: “Der Bedarf an Hilfe ist enorm, wir gehen von hunderttausenden Betroffenen aus. Die Lage ist auch für sehr erfahrene Helferinnen und Helfer nicht einfach.” Über 630 Nachbeben hätten für weitere Schlammlawinen gesorgt und wichtige Infrastrukturen, die ohnehin bereits stark beschädigt gewesen seien, blockiert. Auch 45 Gesundheitseinrichtungen seien massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. Insbesondere sauberes Trinkwasser werde dringend benötigt, so Johnen.

Auf Sulawesi sind rund 87.000 Menschen obdachlos geworden, über 10.000 wurden verletzt. Finanziert wurden die Hilfsflüge durch Mittel des Auswärtigen Amtes und Spenden.

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