Künftig immer digitalere Kriegsführung

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Der Beigeordnete Nato-Generalsekretär, Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, ist überzeugt, dass die Kriegsführung der Zukunft immer stärker digital stattfinden wird. (Foto: BS/Feldmann)

In Zukunft wird es mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) möglich sein, militärische Ziele schneller, besser und genauer zu erfassen. Außerdem sei davon auszugehen, dass die digitalen Fähigkeiten von Waffen immer weiter ausgebaut würden. Davon zeigt sich der Beigeordnete Nato-Generalsekretär, Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, überzeugt.

Aus diesem Grunde prognostiziert er: “Die Kriegsführung der Zukunft wird vornehmlich digital sein.” Zudem betont von Loringhoven, dass das heutige Sicherheitsumfeld immer stärker durch hybride Bedrohungen geprägt sei und die Gesellschaften anfälliger und verwundbarer geworden seien. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf Cyber-Attacken, die immer komplexer würden. Um hier gut aufgestellt zu sein – schließlich könnten Angriffe aus dem digitalen Raum auch zur Auslösung des Bündnisfalls führen –, arbeite die Nato derzeit an einem Frühwarnsystem zur Detektion von hybriden und Cyber-Bedrohungen, erläuterte von Loringhoven.

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