Vertrauen in Behörden beim Umgang mit Daten sinkt

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Das Vertrauen in die Datensicherheit im Netz nimmt zu. Allerdings nicht, wenn Behörden im Spiel sind. So eine repräsentative Umfrage des Digitalbranchenverbands Bitkom. (Grafik: Bitkom Research)

Das Vertrauen der Bürger in die Datensicherheit ist branchenspezifisch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Im Großen und Ganzen nimmt das Sicherheitsgefühl zwar zu – es gibt aber auch klare Verlierer, wie eine aktuelle Studie zeigt.

So haben nur 29 Prozent der Befragten Vertrauen in Behörden beim Umgang mit personenbezogenen Daten. Das sind vier Prozent weniger als noch vor einem Jahr, aber immerhin derselbe Wert, auf den auch die allgemeine Wirtschaft kommt. Auch Soziale Netzwerke haben einen Vertrauensverlust hinnehmen müssen – nur noch jeder zehnte glaubt, dass seine Daten bei Facebook, Twitter und anderen sicher sind.

Provider und E-Mail-Anbieter genießen Vertrauen

Das größte Vertrauen genießen laut der Studie E-Mail-Anbieter und Provider. Jeweils gut die Hälfte der Internetnutzer sehen ihre Daten dort in guten Händen. Bei Online-Händlern gilt das für mehr als ein Drittel. Über alle Branchen hinweg glaubt fast ein Viertel der Befragten, dass ihre persönlichen Daten im Internet sicher sind. 2014 waren es nur 13 Prozent.

© Bitkom

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