Neuen Hubschrauber übergeben

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Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den ersten von zwei neuen Zivilschutzhubschraubern an seinen bayerischen Amts- und Parteikollegen Joachim Herrmann übergeben. Die Maschine vom Typ H135 löst nach über zehn Jahren ihren Vorgänger vom Muster EC 135 T2i ab.

Der Hubschrauber, dessen Besatzung im Rahmen des Zivilschutzes Verletzte transportieren, Schadensstellen erkunden oder Evakuierungen beobachten soll, ist statt mit einem Rettungstau mit einer entsprechenden Winde ausgestattet. Davon versprechen sich die Verantwortlichen noch mehr Einsatzoptionen im hochalpinen Gelände. Sofern die Maschine nicht für den Zivilschutz benötigt wird, darf sie von der bayerischen Staatsregierung auch im Rettungsdienst eingesetzt werden. Im Freistaat gehen damit auch oftmals Einsätze in Berg- und Höhenregionen einher. im kommenden Jahr soll die zweite Maschine des gleichen Musters an das Luftrettungszentrum Kempten übergeben werden.
Beschafft werden die Mehrzweckhubschrauber für den Zivilschutz durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Dieses stellt sie anschließend den Ländern zur Verfügung. Geflogen werden die Maschinen von Piloten der Bundespolizei.

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