Saarland und BSI kooperieren

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Das Saarland möchte in Zukunft stärker mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kooperieren. Festgehalten wurde dies mit einer Absichtserklärung vom saarländischen Finanzstaatssekretär und CIO Prof. Ulli Meyer mit dem Bevollmächtigten für Innovation und Strategie des Saarlandes, Ammar Alkassar und BSI-Präsident Arne Schönbohm in Saarbrücken. Vereinbart ist Zusammenarbeit unter anderem beim Austausch von Gefährdungsindikatoren, bei der Aus- und Fortbildung im IT-Sicherheitsbereich und im Krisenmanagement.

Zur Unterzeichnung sagte Staatsekretär Meyer, in einer Zeit zunehmender Internetkriminalität sei es besonders wichtig, die Widerstandsfähigkeit des Standorts Deutschlands gegen Cyber-Angriffe zu stärken. “Mit dem Beitritt des Saarlandes zur Allianz für Cyber-Sicherheit unterstützen wir den Kampf gegen die Cyber-Kriminalität. Das Saarland fungiert hier als Multiplikator, das heißt wir engagieren uns aktiv im Rahmen der Initiative und leisten so einen wertvollen Beitrag für mehr Cyber-Sicherheit am Wirtschaftsstandort Deutschland”, so der saarländische CIO weiter.

BSI-Präsident Schönbohm betonte: “Es ist angesichts der zunehmenden Vernetzung und der hohen Innovationsgeschwindigkeit von besonderer Bedeutung, dass es mit dem BSI ein zentrales Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit gibt, das sein Know-how, seine Produkte und Dienstleistungen, die sich im Bund lange bewährt haben, auch den Ländern zur Verfügung stellt. Statt Doppelstrukturen aufzubauen, können wir so gemeinsam die Cyber-Sicherheit am Standort Deutschland weiter erhöhen.”

Das Saarland ist nach Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Berlin das sechste Land, das die Zusammenarbeit mit dem BSI formalisiert. Auch Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen wollen folgen.

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