Für das Klima in die Pedale treten

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Das Bundesumweltministerium baut die Förderung des Radverkehrs aus. Mit dem Förderaufruf “Klimaschutz durch Radverkehr” sollen künftig Modellprojekte begünstigt werden, die Städte und Gemeinden, aber auch Vereine oder Unternehmen dabei unterstützen, attraktive Angebote für den Radverkehr zu entwickeln. Neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen soll ebenfalls ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort geleistet werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt: “Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer – für viele Wege ist daher das Fahrrad eine praktische und klimafreundliche Alternative. Häufig ist jedoch die vorhandene Infrastruktur für Fahrräder vor Ort nicht ausreichend. Hier setzen wir mit unserem Förderangebot an. Wir wollen dazu beitragen, den Radverkehr attraktiver und damit unsere Städte und Gemeinden klimafreundlicher und lebenswerter zu machen.”

Besonders förderwürdig seien dabei Projekte, die in Kooperation mit verschiedenen Akteuren realisiert werden. Die Modellhaftigkeit der Projekte soll sich durch einen klaren und nachvollziehbaren Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen, durch erstmalige Anwendung und pilothafte Umsetzung integriert geplanter Maßnahmen sowie eine hohe Fördermittel- und Kosteneffizienz auszeichnen.

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 können Projektskizzen eingereicht werden, im gleichen Zeitraum im Jahr 2020 startet dann die nächste Einreichphase. Bewerben können sich unter anderem Städte, Gemeinden, Unternehmen sowie Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.

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