Tablets für alle Berliner Funkstreifenwagen

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Alle rund 230 Funkstreifenwagen der Berliner Polizei werden mit einem Tablet und einem Smartphone ausgestattet. In diesem Jahr sollen 800 Tablets und 280 Smartphones ausgeliefert werden. Für das kommende Jahr sind weitere 1.200 Tablets vorgesehen. Sie sollen dann auch an das Landeskriminalamt gehen. Jetzt werden neben den Streifenwagenbesatzungen vorerst nur die Bereitschaftspolizei, der Verkehrsdienst und die Polizeiakademie ausgestattet, erklärte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD). Die Gesamtkosten des Projekts betragen drei Millionen Euro. Der Einführungsprozess hatte rund zwei Jahre gedauert.

Auf den Tablets befinden sich verschiedene Applikationen. Dabei handelt es sich sowohl um aus anderen Bundesländern übernommene und angepasste Anwendungen als auch um Eigenentwicklungen. Zu Letzteren gehört eine App zur Aufnahme von Verkehrsunfällen mit Sachschäden. Ebenfalls aufgespielt sind ein Navigationssystem, ein Messengerdienst sowie Anwendungen, die Daten- und Personenabfragen und den Zugang zu polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystemen ermöglichen. Weitere Anwendungen sind in Planung. Es ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung vorgesehen. Von den Geräten versprechen sich die Verantwortlichen ein erleichtertes, effizienteres und schnelleres Arbeiten für die Funkstreifenwagenbesatzungen.

Wohl weiter Probleme an Polizeiakademie

Derweil haben sich die Zustände an der Berliner Polizeiakademie offenbar kaum verbessert. Es ist die Rede davon, dass Fragen des Einstellungstests, der anscheinend beliebig oft wiederholt werden kann, im Internet verfügbar sind oder über Messengerdienste versendet werden. Zudem sollen zahlreiche Polizeischüler bei den Prüfungen betrügen. Des Weiteren wird von erheblichem Stundenausfall sowie einer hohen Fluktuation unter den Ausbildern berichtet.

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