1000 Schulen für unsere Welt

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Durch Bildungsförderung Armut verringern, Perspektiven vor Ort schaffen und Kindern eine Zukunft in ihren Heimatländern geben – das ist Ziel der Gemeinschaftsinitiative “1000 Schulen für unsere Welt”. Gestartet haben diese der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund gemeinsam mit dem Schirmherrn Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Initiative will einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit und zur Bekämpfung von Fluchtursachen sowie zur Verbesserung der Lebenssituation in Ländern des Globalen Südens leisten.

Konkretes Ziel ist der Bau von insgesamt 1.000 Schulen in Afrika, Asien und Südamerika. Finanziert werden soll dies durch Spenden von der Bürgerschaft sowie der lokalen Wirtschaft. Der Landkreis Donau-Ries hat bereits begonnen, gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help bis 2020 ausschließlich durch Bürgerspenden und Sponsoring der lokalen Wirtschaft über zwanzig Schulen in Afrika zu errichten, von denen die ersten schon eröffnet werden konnten. “Dieses Engagement soll sich durch die Initiative”1000 Schulen für unsere Welt” vervielfältigen und an Dynamik gewinnen”, wie es von der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände heißt.

Stefan Rößle, Landrat des Kreises Donau- Ries dazu: “Ich möchte, dass das Beispiel des
Landkreises Donau-Ries bundesweit Schule macht, und ein Zeichen für kommunale
Verantwortung in der Welt setzt. Auch kommunales Engagement kann sehr wirksam dazu
beitragen, die Lebenschancen in anderen Teilen der Welt zu verbessern.” Reinhard Sage, Präsident des Deutschen Landkreistages, macht auf die hohe Einsatzbereitschaft auf kommunaler Ebene bei der Flüchtlingsintegration aufmerksam: “Dieses Engagement möchten wir auch für die Bekämpfung von Fluchtursachen mobilisieren und damit einen wirksamen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit leisten.”

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt
Münster, erklärt: “Bildung ist eine Schlüsselressource und hilft den Menschen vor Ort, bessere Chancen für ihr Leben zu gewinnen. Für etwa 50.000 Euro kann in Afrika, Asien oder Südamerika eine Schule gebaut werden, die pro Schule und Jahr bis zu 1.000 Schülern eine Zukunftsperspektive ermöglicht. Das ist wirksame Zusammenarbeit mit Kommunen aus dem globalen Süden.”

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