Investition in Verkehrssicherheit

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In Baden-Württemberg finden Geschwindigkeitsmessungen künftig nicht mehr nur per stationärem Blitzer (Foto) statt, sondern auch mithilfe eines mobilen Anhängers, dem sogenannten Enforcement Trailer. (Foto: Rainer Sturm, www.pixelio.de)

Die Polizei Baden-Württemberg hat von Innenminister Thomas Strobl (CDU) den ersten Enforcement Trailer bekommen. Dabei handelt es sich um einen Geschwindigkeitsmessanhänger, mit dem die Verkehrsunfälle auf den Straßen des Landes reduziert werden sollen.

Darüber hinaus soll das Messgerät das Einhalten der Geschwindigkeit und die Konzentration im Straßenverkehr fördern: “Bei tödlichen Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor die Unfallursache Nummer eins. Die negative Entwicklung in diesem Bereich können wir nicht hinnehmen”, sagte Strobl. Im Ländle haben 128 Menschen in den ersten neun Monaten dieses Jahres wegen nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit ihr Leben verloren.

Der Inspekteur der Polizei, Detlef Werner, betonte: “Der Enforcement Trailer ist ein weiterer Baustein, um den Kontrolldruck hochzuhalten und Menschenleben im Straßenverkehr zu retten.” Das digitale Geschwindigkeitsmessgerät wird zunächst beim Polizeipräsidium Konstanz eingesetzt, um die Tempolimits auf Bundesautobahnen zu überwachen.

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