Digitale Ethik im Datenkosmos

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Obwohl die Digitalisierung den Datenaustausch und die Kommunikation extrem beschleunigt und erleichtert hat, wohnen der globalen Vernetzung Schattenseiten inne. Um ein wirksames Regulativ gegen Cybermobbing, Hate Speech, Trolling und Co. zu besitzen, wirbt die Digitale Ethik für korrekte Verhaltensweisen im Internet. Sie ist ein Leitfaden für den zivilen Umgang im Netz.

Die Digitale Ethik schafft Werteorientierung im Cyberraum, sensibilisiert für mehr Digitalkompetenz im Web. Durch die Formulierung einer Agenda sollen gefahrvolle Inhalte zielgenauer erkannt werden. Prof. Dr. Petra Grimm vom Institut für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien in Stuttgart betont, dass die Digitalisierung in all ihren Facetten “ein Mehr an kommunikativer Freiheit, aber auch Verantwortung” für den Bürger bedeute.

So soll die Privatsphäre geachtet und auf gewaltverherrlichende Medieninhalte souverän reagiert werden. Insbesondere die Segmente der Künstlichen Intelligenz (KI) und der vernetzten Technologien werden immer mehr zum Alltag. Verwaltung und Behörde durchleben derzeit eine Metamorphose, an deren Ende der Mensch ins Hintertreffen gelangen könnte.

KI versus Digitale Ethik?

Auf dem Fachkongress Digitaler Staat, der im April 2019 in Berlin stattfinden wird, werden die Chancen und Wirksamkeiten einer Digitalen Ethik in einer Expertenrunde ausgelotet. Der Erfahrungsaustausch dreht sich um deren zentrale Aufgabenfelder. Es geht insbesondere darum, Denkimpulse einer Digitalen Ethik zu entwickeln und im Meinungsaustausch voranzukommen.

Der Fachkongress Digitaler Staat im Premierenkino KOSMOS in Berlin wird am ersten Tag der Veranstaltung hierzu Gelegenheit bieten. Mehr Informationen zur Konferenz erhält man unter www.digitaler-staat.org.

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