Adrian neuer WMO-Präsident?

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2022
Der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Prof. Gerhard Adrian, hat sich für das Präsidentenamt bei der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) beworben. (Foto: BS/Feldmann)

Der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Prof. Gerhard Adrian, könnte neuer Präsident der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit Sitz in Genf werden. Er habe seine Bewerbung eingereicht, erklärte Adrian beim DWD-Jahresempfang in Offenbach. Er wäre der erste Deutsche in diesem Amt.

Bei der WMO handelt es sich um eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO) mit 191 Mitgliedern. Sie ging 1950 aus der 1873 gegründeten Internationalen Meteorologieorganisation hervor. Zu ihren Zielen gehört die Stärkung der weltweiten Kooperation bei der Einrichtung von Netzwerken von Wetterstationen für meteorologische, hydrologische und andere geophysikalische Beobachtungen, die meteorologisch relevant sind. Ebenso fördert sie die Einrichtung und den Erhalt von Systemen zum schnellen Austausch meteorologischer Daten sowie die Standardisierung von meteorologischen und verwandten Beobachtungen.

Auch bei einer Wahl, die im Juni 2019 stattfinden wird, bliebe Adrian DWD-Präsident. Denn: Das Amt des WMO-Präsidenten ist an jenes eines Leiters des nationalen Wetterdienstes gebunden.

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