Vorhersagehorizont erweitern

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD; im Foto die Zentrale in Offenbach) plant, den Vorhersagezeitraum bei agrarmeteorologischen Prognosen, etwa zu Dürren, auszuweiten. (Foto: DWD)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) will im Bereich agrarmeteorologischer Prognosen den Vorhersagezeitraum ausweiten. Während dieser bisher maximal 14 Tage beträgt, soll es künftig etwa Vier-Wochen-Prognosen für Dürren geben. Das erklärte Dr. Christina Koppe, Referatsleiterin “Fachleitung und Beratung” in der Abteilung Agrarmeteorologie des DWD. Zudem wies sie darauf hin, dass für solche Vorhersagen die interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend sei.

Der Präsident des DWD, Prof. Gerhard Adrian, wiederum sagte, dass seine Behörde Dekadenvorhersagen plane. Darüber machte er auf die Unverzichtbarkeit der maritimen Meteorologie sowie die Relevanz von Satellitendaten für die Wetter- und Klimavorhersage aufmerksam.

Prof. Hans Moser, Leiter des Referates “Meteorologie, DWD, Erdbeobachtung” im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), schließlich lobte den nationalen Wetterdienst der Bundesrepublik, als er konstatierte: “Der DWD erfüllt sicherheitsrelevante Aufgaben der Daseinsvorsorge und ist ein integraler Bestandteil des Katastrophenschutzes.”

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