Weitere Luftverteidigungssysteme für Rumänien

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Eine "Patriot"-Feuereinheit des US-Heeres (Foto: BS/Portugall)

Die rumänische Regierung hat eine Vereinbarung mit der U. S. Army über den Kauf von drei weiteren Luftverteidigungssystemen vom Typ “Patriot” der amerikanischen Landstreitkräfte unterzeichnet. Zugleich überwies die Staatsführung in Bukarest die entsprechenden finanziellen Mittel an die US-Regierung.

Der Kauf der zusätzlichen Feuereinheiten erfolgt im Rahmen des “Foreign Military Sales”-Prozesses (FMS) des US-Verteidigungsministeriums. Dabei tritt die Defense Security Cooperation Agency (DSCA) des Pentagon gleichsam als “Zwischenhändler” in Erscheinung. Der FMS-Prozess kommt auch bei der bereits im Mai geschlossenen Kaufvereinbarung über das erste rumänische “Patriot”-System zur Anwendung.

Raytheons “Patriot” ist ein defensives System und bildet das Rückgrat der bodengebundenen Luftverteidigung der NATO gegen ballistische Raketen, Marschflugkörper, Flugzeuge und Drohnen.

“Rumänien kauft das weltweit fortschrittlichste, leistungsfähigste und modernste Abwehrsystem gegen taktische ballistische Raketen”, sagte Mike Ellison, Raytheons Country Manager für Rumänien. “Patriot wurde tausende Male getestet und hat sich im Einsatz wiederholt bewährt. Um es auf den Punkt zu bringen: Patriot rettet Leben.”
Die Beschaffung von “Patriot” durch Rumänien gilt als wichtiger Teil der Zusage des Balkanlandes gegenüber der NATO, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungsausgaben aufzuwenden. Damit nähern sich dessen Streitkräfte auch dem geäußerten Beschaffungsziel von insgesamt sieben “Systemen”.

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