Bayerns erste Staatsministerin für Digitales

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Judith Gerlach (CSU) ist die neue Staatsministerin für Digitales in Bayern. (Foto: CSU, Rolf Poss)

Judith Gerlach ist die erste Staatsministerin für Digitales in Bayern. Die studierte Juristin, seit 2002 Mitglied der CSU, ist seit 2013 im Bayerischen Landtag vertreten. Im neuen Kabinett von Ministerpräsident Dr. Markus Söder teilt sie sich in ihrem neu geschaffenen Ressort die vielfältigen Aufgaben der Digitalisierung der Verwaltung allerdings mit dem Finanz- und Heimatministerium, welches weiterhin von Albert Füracker geführt wird.

Das neue Staatsministerium für Digitales übernimmt die Grundsatzangelegenheiten und die Koordinierung der Digitalisierung Bayerns, die bisher bei der Staatskanzlei angesiedelt war. Es soll sich ferner in Teilen auch den bisher beim Finanzministerium ressortierenden strategischen Fragen der Verwaltungsdigitalisierung annehmen, wie etwa dem Umgang mit neuen digitalen Technologien. Zudem wird auch die Aufgabe des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung (CIO) und die Koordinierung der Ressort-CIOs (Chief Information Officers) im neuen Ressort wahrgenommen. Die föderale IT-Kooperation im Bund, das IT-Recht und IT-Controlling sowie ethischen Fragen fallen ebenfalls in den Verantwortungsbereich von Staatsministerin Gerlach.

Allerdings verbleiben die Breitbanderschließung sowie die technischen Aspekte der digitalen Verwaltung und der IT-Sicherheit beim Finanzministerium. Dazu gehört auch die Verantwortung für den Bayern-Server und die staatliche Kommunikationsinfrastruktur. Das neu zugeschnittene Staatsministerium der Finanzen und für Heimat wird außerdem weiterhin die Kommunen bei der Verwaltungsdigitalisierung unterstützen.

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