Großübung “Trident Juncture”

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Deutliches Zeichen von militärischer Stärke an die Adresse Russlands: "Trident Juncture 2018" (Foto: Kevin Schrief, PIZ Luftwaffe)

Die NATO hat mit “Trident Juncture 2018” in Norwegen (Kernübungszeitraum 25. Oktober bis 7. November) das größte Manöver seit 2002 abgehalten: Mehr als 50.000 Soldaten aus allen 29 Bündnisstaaten plus Schweden und Finnland, etwa 250 Luftfahrzeuge und 65 Schiffe sowie rund 10.000 Fahrzeuge nahmen daran teil.

Die Planungen liefen seit Januar des vergangenen Jahres. Diese “High Visibility”-Übung bestand aus einer Volltruppenübung (LIVEX) mit VJTF-assignierten Kräften (“Very High Readiness Joint Task Force”) in Norwegen, einer computergestützten Gefechtsstandübung (CAX/CPX) im Joint Warfare Centre Stavanger sowie einem Marinemanöver (“Northern Coasts”) unter deutscher Führung in der Ostsee.

Im Vorgriff auf die Übernahme der schnellen Eingreiftruppe (VJTF) durch Deutschland ab kommendem Jahr bot “Trident Juncture 2018” eine ideale Übungsmöglichkeit. Die Bundeswehr ist dementsprechend stark vertreten gewesen: Mit rund 8.000 Soldaten und über 4.000 Fahrzeugen inklusive Anhängern war Deutschland nach den USA der zweitgrößte Truppensteller.

(Grafik: Norwegische Streitkräfte, Bundeswehr)

Deutsche Zielsetzung ist es, neben der Zertifizierung der Hauptquartiere der NRF (“NATO Response Force”) die strategische Verlegung einer Kampftruppenbrigade sowie Interoperabilität zwischen den teilnehmenden Kräften der NRF 2019 im Rahmen der LIVEX zu üben, hier insbesondere für assignierte Kräfte der “Very High Readiness Joint Task Force 2019”.

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