Waffenverbotszone eingerichtet

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Das sächsische Innenministerium hat die erste Waffenverbotszone in Leipzig eingerichtet. Das Verbot von Schusswaffen, Messern, Reizstoffsprühgeräten sowie anderen gefährlichen Gegenständen gilt in einem rund siebzig Fußballfelder großen Areal in unmittelbarer Nähe des Stadtteilparks Rabet, nordöstlich der Stadt.

Die Einrichtung der Waffenverbotszone soll die allgemeine Sicherheit im Viertel erhöhen. Laut der Leipziger Polizei finden in dem Gebiet jährlich rund 600 Straftaten statt. Viele davon sind Tötungs- und Körperverletzungsdelikte. Darüber hinaus soll die Waffenverbotszone zur Deeskalation und zum Rückgang der Anzahl solcher Straftaten beitragen.

Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller (CDU) betonte: “Das Gewaltmonopol liegt einzig und allein in den Händen des Staates. Ich bin froh, dass wir die neue Waffenverbotszone eingerichtet haben. Sie reiht sich ein in ein ganzes Bündel verschiedener Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.” Entsprechende Schilder weisen auf das Waffenverbot vor dem Betreten der Waffenverbotszone hin.

Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sagte: “Die Waffenverbotszone ist der Versuch, die öffentliche Sicherheit rund um die Eisenbahnstraße zu verbessern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.”

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