Kommentar: No pasarán? Migrationswelle aus Afrika

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Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Reise nach Europa (Foto: geralt, CC0, https://pixabay.com/)

Der muslimisch geprägten Migrationswelle folgt nun eine nächste, weitaus größere aus Schwarz-Afrika. Doch es scheint wie 2015. Wissenschaftliche Migrationsprognosen und Geheimdienstberichte, die alle besagen: Bis zu 110 Millionen Menschen aus Afrika wollen ihre Heimat verlassen. Europa ist das erreichbare Ziel, wenn auch nur unter Lebensgefahr. Doch welche Analysen macht sich die Politik zu eigen, welche Antworten hält sie parat und welche Strategien hat sie entwickelt?

In der Subsahara-Zone leben 1,1 Milliarden Menschen, zehn Prozent davon wollen ihre Länder verlassen, so Umfragen u. a. der UN, das wären 110 Millionen. Ein Skalensprung in der Migration. Zudem: Die afrikanische Bevölkerung wird sich bis 2050 verdoppeln. Der Auswanderungsdruck steigt damit exponentiell. Perspektivlosigkeit, Armut und Terrorismus sind die Triebfedern. Aber wie reagiert Europa? Skeptisch, verhalten oder gar nicht.

Nun könnte es bald wieder so weit sein. Alle fundierten Einbringungen liegen auf dem Tisch. Die Behörden sind nicht ausreichend vorbereitet. Die europäische Außengrenzsicherung funktioniert nicht, es klappt weder die Integration noch die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Entweder Europa wird “amerikanisiert”, also Einwanderung im großen Stil. Dann sind allerdings die bisherigen Sozialsysteme, die auf Generationenverlässlichkeit bauen, obsolet – oder die “Festung Europa” wird gebaut. Nur eine Idee, denn bevor militärisch Europas Außengrenzen gesichert werden, hat die Migrationswelle den Kontinent längst erreicht. Die dritte Variante: mit den Warlords wie in Libyen zusammenzuarbeiten, um weitere Immigration zu stoppen. Das bedeutet: Sklaverei und Massenvergewaltigung akzeptieren.

Sinnvoll kann nur sein, die Entwicklungs-, Sicherheits- und auswärtige Militärpolitik zu bündeln und daraus ein sinnvolles Gemeinsames zu machen. Viel Geld muss dann in diesen Dreiklang fließen, wird aber noch immer weniger kosten als Immigration und misslungene Integration hunderttausender Schwarz-Afrikaner.

“Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen”, Angela Merkel. Doch auch sie geht bald, stände doch besser persönlich hierzu in der Pflicht, denn “die Situation ist da”, Konrad Adenauer.

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