Automatisiertes Fahren mit großem Potenzial

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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Steffen Bilger (CDU), ist überzeugt, dass automatisiertes Fahren von entscheidender Bedeutung für die Mobilität der Zukunft ist. Sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen habe die Technik große Potenziale. Um diese ausnutzen zu können, wolle die Bundesregierung optimale Bedingungen schaffen. Derzeit fördere das Bundesverkehrsministerium in diesem Bereich 40 Projekte mit einer Summe von 100 Millionen Euro, so Bilger.

Der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Dr. Wolfgang Weiler, plädierte beim automatisierten Fahren für eine klare Aufgabenteilung zwischen Fahrer und Technik beziehungsweise zwischen Mensch und Maschine. Er verlangte: “Für den Fahrer eines automatisierten Autos muss jederzeit erkennbar sein, was sein Auto leistet und in welchem Maß sich der Fahrer anderen Dingen widmen darf.” Dafür seien verbindliche Standards erforderlich – und zwar bevor die Systeme tatsächlich eingeführt würden. Denn, so Weiler: “Es dürfen nur automatisierte Fahrzeuge auf die Straße, die absolut sicher sind.”

Zudem forderte der GDV-Präsident, dass die automatisierten Systeme so ausgereift sein müssten, “dass der Fahrer nur noch selten eingreifen muss, er in solchen Fällen genug Zeit für eine Reaktion hat und das Auto auch ohne Hilfe des Fahrers sicher zum Stehen kommt.” Jedes automatisierte System müsse mindestens so sicher fahren wie ein Mensch, verlangte Weiler. Solange jedoch noch Sensoren bereits durch schlechtes Wetter außer Gefecht gesetzt werden könnten, dürfe die Technik dem Fahrzeugführer die Fahraufgabe nicht abnehmen.

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