Fischer neuer Berliner Verfassungsschutzchef

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Michael Fischer ist neuer Leiter der für Verfassungsschutzangelegenheiten zuständigen Abteilung in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Der 46-Jährige war zuletzt Referatsleiter in der Verfassungsschutzabteilung des Kieler Innenministeriums.

Zuvor hatte der verheiratete Vater dreier Kinder von 2007 bis 2015 verschiedene Funktionen im hessischen Landesamt für Verfassungsschutz inne. Von 2001 bis 2007 arbeitete der studierte Jurist und gebürtige Niedersachse im Bundesamt für Verfassungsschutz. Eigenen Angaben zufolge waren die bisherigen Arbeitsschwerpunkte des SPD-Mitgliedes der Islamismus sowie der islamistische Terrorismus. Auf diese beiden Bereiche wolle er auch in seinem neuen Amt in der Bundeshauptstadt ein besonderes Augenmerk legen. Weitere Schwerpunkte seien für ihn der Rechtsextremismus und der gewaltorientierte Linksextremismus. Als große Aufgabe sieht Fischer darüber hinaus die operative Aufklärung des Internets. Sie könne nur in Zusammenarbeit mit anderen Sicherheits- und Verfassungsschutzbehörden erfolgen.

Derweil wurde bekannt, dass offenbar die Präsidentin des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Maren Brandenburger, ihren Posten aufgeben muss. Anlass soll die Enttarnung eines V-Mannes in Göttingen sein.

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