Dritte Förderrunde für Ladeinfrastruktur gestartet

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat seinen dritten Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Dieser dritte Aufruf ist Teil des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur, dessen Ziel es ist, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen aufzubauen. Für den geplanten Aufbau stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit dem Ziel, die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten zu fördern, hat das BMVI den dritten Aufruf veröffentlicht. Dem Bundesministerium stehen dafür 70 Millionen Euro zur Verfügung. Der Aufruf endet am 21. Februar 2019.
Ein webbasiertes Standorttool kommt mit dem dritten Förderaufruf erstmalig zum Einsatz. Damit sollen Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifiziert werden. Das Tool sammelt Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten, um die Lücken ausfindig zu machen. Dieses Werkzeug würde darüber hinaus einen flächendeckenden und nachfrageorientierten Aufbau der Ladeinfrastruktur ermöglichen, heißt es aus dem BMVI.

Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) sagte zum Programm: “Mit unserem Förderprogramm Ladeinfrastruktur bringen wir Ladesäulen in die Fläche und den Strom zu den E-Autos. In den ersten beiden Förderaufrufen sind mehr als 3.000 Anträge eingegangen – ein großer Erfolg! Über 15.000 Ladepunkte konnten schon bewilligt werden.”

Förderanträge können von privaten Investoren, Städten und Gemeinden gestellt werden.
Weitere Informationen zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur sind unter folgendem Link abrufbar: www.bmvi.de/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur

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