Die Krux der stabilisierten Weltordnung

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Angesichts verschiedener Bedrohungen für die nationale Sicherheit in den USA sowie in Europa seien transatlantische Beziehungen relevant – stellten aber gleichzeitig auch die “Krux der stabilisierten Weltordnung” dar, betont der amerikanische Diplomat und Berufsoffizier für auswärtige Angelegenheiten beim U.S. State Department, Philip Thomas Reeker, im Rahmen der 17. Berliner Sicherheitskonferenz.

Insbesondere das “anhaltend schlechte Benehmen der russischen Föderation” stelle eine solche Bedrohungslage dar. Dem entgegenzuwirken erfordere harte Entscheidungen und intensive Diskussionen – hier werde die Bedeutung einer Integration von Militär und Diplomatie sichtbar, so Reeker. Auch müssten sich Europa und die USA für die Bekämpfung des Terrorismus weiterhin (gegenseitig) stärken. Bisherige Leistungen und Friedenszeiten würden schnell als Selbstverständlichkeit angesehen, wir müssten aber aus zwei Weltkriegen lernen, appelliert der Diplomat.

Trotz aller nationaler Unterschiede gehe es darum, Konsens zu bilden, um sich daran zu erinnern, “dass es immer noch wichtig und notwendig ist, sich zu verteidigen”. Besonders die europäischen Staaten sollten hierbei auf Lastenverteilung und Erhöhung der Verteidigungsausgaben setzen, auch um eine höhere militärische Mobilität zu erreichen. “Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam diese Herausforderungen meistern werden”, urteilt Reeker.

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