Großübung Terror

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Großübung von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Ausbildungszentrum der Infanterie im unterfränkischen Hammelburg: Was für die 60 Übungsteilnehmer zunächst nach einem anspruchsvollen, aber normalen Brandeinsatz klang, stellte sich in der Folge als nicht alltägliches Terror-Szenario heraus. Üblicherweise werden hier UN-Militärbeobachter ausgebildet.

Bei der Übung trafen nach dem Alarm zunächst der Sanitätsdienst der Bundeswehr und dann die Bundeswehrfeuerwehr ein. Nach Erkundung der Einsatzstelle wurde ein Löschangriff aufgebaut, ein Trupp unter Atemschutz ging in das brennende Gebäude vor und rettete zwei Personen. Die Feuerwehren der Stadt Hammelburg, die kurz darauf eintrafen, leiteten parallel ebenfalls einen Löschangriff ein und brachten die Drehleiter in Stellung.

In der Übungsauswertung zollte der Brandschutzbeauftragte des Ausbildungszentrums, Hauptmann Steffen Naumann, den Einsatzkräften und der Feuerwehr Respekt für ihre Arbeit. Die Übung, die regelmäßig stattfindet, soll u.a. die zivilen und militärischen Schnittstellen überprüfen und die Zusammenarbeit verbessern.

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