Kooperationsvertrag im Bereich Cyber-Sicherheit unterzeichnet

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Das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) der Bundeswehr und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag soll eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen im Bereich Cyber-Sicherheit ermöglichen.

Generalmajor Jürgen Setzer, Stellvertretender Inspekteur Kommando Cyber- und Informationsraum, und Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE, haben den Vertrag unterschrieben. Angesichts der stetig wachsenden Bedrohung durch Hacker-Angriffe in allen gesellschaftlichen Bereichen sei eine gemeinsame Strategie erforderlich, die eine Cyber-Sicherheit in Deutschland auf hohem Niveau gewährleisten könne, heißt es aus dem Fraunhofer-Institut. Ein intensiver, regelmäßiger Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hospitationen seien nun dank der getroffenen Vereinbarung möglich.
Professor Martini sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: “Unser Institut leistet bereits mit seinen anwendungsorientierten Forschungsarbeiten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Systeme und Netze der Bundeswehr. Der Kooperationsvertrag schafft zusätzliche Möglichkeiten, speziell im Bereich Cyber-Sicherheit auch andere, neue Wege zu gehen.”

Auch Generalmajor Setzer hat sich zum Thema geäußert, er sagte: “Angriffe auf unser weitreichendes, vernetztes IT-System der Bundeswehr erfolgen täglich und erfordern eine kontinuierliche Härtung unseres Netzes einschließlich der Netzwerkzugänge. Mit unserer Zusammenarbeitsvereinbarung gehen wir einen wegweisenden Schritt, aktuelle Sicherheitsrisiken einzudämmen und zukünftigen Bedrohungen zu begegnen.”
Das Thema fehlendes Fachpersonal im Bereich Cyber-Sicherheit wurde bei der Vertragsunterzeichnung ebenfalls behandelt. Auch in dieser Angelegenheit wollen Bundeswehr und Fraunhofer FKIE zusammen arbeiten. In dieser Hinsicht ist die gegenseitige Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung geeigneter IT-Sicherheitsexperten vorgesehen.

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