Flächendeckendes mobiles Arbeiten bei Polizei Rheinland-Pfalz

0
201

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat die ersten mobilen Endgeräte zur schrittweisen flächendeckenden Ausstattung der Landespolizei übergeben. Dabei betonte er: “Die moderne technische Ausstattung ist ein wichtiger Schritt, um den Anforderungen an eine zukunftsfähige Polizei gerecht zu werden.”

Die persönliche Ausstattung der Polizeibeamten werde die Arbeitsprozesse verbessern und die Erfassungsdauer für Daten und Vorgänge bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen verkürzen. Durch die verbesserte Effizienz bei diesen notwendigen Verwaltungsarbeiten solle auch die sichtbare Präsenz der Polizei weiter gesteigert werden, so der Mainzer Ressortchef. Sukzessive wird noch in diesem Jahr mit der personenbezogenen Ausstattung der operativen Einheiten begonnen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2019 sind dann etwa 1.000 mobile Endgeräte im Einsatz. Die aktuellen Planungen sehen vor, dass bis zum Jahr 2021 rund 4.800 Smartphones und circa 500 mobile Computer für die polizeiliche Sachbearbeitung zur Verfügung stehen.

“Wir sorgen dafür, dass die Polizei ihre Aufgaben und Herausforderungen professionell bewältigen kann”, unterstrich Lewentz. Personell gut ausgestattete Dienststellen, eine hochwertige Ausstattung sowie eine moderne IT-Infrastruktur und Möglichkeiten des mobilen und arbeitsmedizinisch abgestimmten Arbeitens seien dabei unerlässlich. Im kommenden Doppelhaushalt sollen im Polizeibereich insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro investiert werden. Um der verschärften nationalen und internationalen Bedrohungslage Rechnung tragen zu können, hat die Landesregierung bereits zu Beginn dieser Legislaturperiode eine Steigerung des Personalbestandes bis zum Jahr 2021 auf 9.160 Vollzeitäquivalente (VZÄ) angekündigt. Das entspricht bis zu 9.600 ausgebildeten Polizisten.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here