Mehr in der gleichen Zeit schaffen

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Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen: Das theoretische Ein-mal-Eins des Projektmanagements beherrschen, heißt noch nicht, dass größer und komplexer werdende Vorhaben immer vollkommen erfolgreich umgesetzt werden können. Die Berücksichtigung verschiedener interner und externer Interessenlagen und der effiziente Einsatz von Ressourcen und personellen Kompetenzen sind große Herausforderungen.

Oft müssen Abläufe auch parallel koordiniert werden. “Es gibt kaum einen öffentlichen Auftraggeber, der nur ein Projekt abwickeln muss”, so Dr. Barbara Buhr, Rechtsanwältin bei KPMG Law München, auf den Bundeskongress Öffentliche Infrastruktur des Behörden Spiegel. Das gelte für die Städte genauso wie für den ländlichen Raum.

Die Zahl der Projekte nehme als Folge demografischer Verschiebungen und endender Finanzierungsstaus noch zu. “Es ist aber dringlich, die Infrastrukturprojekte zügig abzuarbeiten, weil auch die Daseinsvorsorge davon abhängt”, hebt Buhr hervor. Das transparent, termingerecht und effizient zu bewältigen, erfordere eine systematische projektübergreifende Sichtweise. Gerade dort, wo Abhängigkeiten zwischen Infrastrukturen bestehen, wie bei Straßenbau und ÖPNV, sei ein Multiprojektmanagement unverzichtbar. “Eine parallele Betrachtung erlaubt nicht nur mehr Kosteneffizienz, sondern auch einen gezielteren Einsatz vorhandenen Know-hows”, so Buhr weiter.

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