Bereits über 1.300 offene Haftbefehle vollstreckt

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Die Beamten der erst Anfang Juli dieses Jahres wiedereingeführten Bayerischen Grenzpolizei haben schon 1.350 offene Haftbefehle innerhalb von nur drei Monaten vollstreckt. Ab Anfang kommenden Jahres könnten es durchaus noch mehr werden. Dann übernimmt die Behörde, die bereits bis zum April 1998 existierte, auch die Luftaufgaben an der bayerisch-österreichischen sowie der bayerisch-tschechischen Grenze.

Das berichtet der Leiter der Grenzpolizei, Alois Mannichl. Zudem unterstreicht er die Bedeutung der Schleierfahndung. Zugleich räumt der Behördenleiter aber auch ein: “Bei der Schleierfahndung kann keine Zurückweisung erfolgen. Da kann nur die Bundespolizei Zurückschiebungen vornehmen.” Zurückweisungen illegal eingereister Personen seien nur im Rahmen ordnungsgemäß angeordneter, temporärer Grenzkontrollen möglich. Diese könnten – nach der Unterzeichnung eines entsprechenden “Memorandum of Understanding” – inzwischen jedoch auch eigenständig von seinen Beamten durchgeführt werden. Dabei stimme man sich äußerst eng mit der Bundespolizei ab, so Mannichl.

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