Enger Kontakt zu Polizeibehörden

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Das im August dieses Jahres eingerichtete bayerische Landesamt für Asyl und Rückführung hat zahlreiche Schnittstellen zur Polizei. Dies sei etwa bei der Passersatzbeschaffung oder bei Abschiebungen der Fall, berichtet der Präsident der neuen Behörde mit Dienstsitzen in Manching/Ingolstadt sowie München, Thomas Hampel.

Außerdem fungiere seine Behörde als zentrale Schnittstelle zu sieben zentralen und 96 örtlichen Ausländerbehörden im Freistaat, zur Bundes- und Landespolizei, zum Bundesinnenministerium (BMI) sowie zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Ziel des Landesamtes sei die Bündelung von zentral für ganz Bayern zu erledigenden operativen Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit Rückführungen.

Neben der Beschaffung von Passersatzpapieren und Heimreisedokumenten gehörten dazu auch die Bearbeitung von Schubaufträgen sowie die Koordinierung und Verstärkung der Rückkehrprogramme und die Förderung der freiwilligen Rückkehr. Außerdem betreibe das Landesamt derzeit eine temporäre Abschiebehaftanstalt am Münchner Flughafen und organisiere eigene Abschiebeflüge des Freistaates, unter anderem nach Kiew.

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