Nordrhein-westfälische Polizei ermöglicht Homeoffice

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Ab Anfang kommenden Jahres dürfen Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Polizei ihre Büroarbeit grundsätzliche auch von zuhause aus erledigen. Die Grundlage hierfür bildet ein entsprechender Telearbeitserlass des Düsseldorfer Innenministeriums, der an die Polizeibehörden verschickt wurde. Ausgenommen bleiben allerdings weiterhin der Streifendienst sowie besonders sicherheitsrelevante Tätigkeiten.

Besonders von der neuen Erlasslage profitieren werden aller Voraussicht nach Mitarbeiter aus den Bereichen Bearbeitung von Strafanzeigen und Ermittlungsakten, Buchhaltung, Personalverwaltung sowie Logistik. Nun werden zunächst 1.000 Telearbeits-PCs zur Verfügung gestellt. Mit ihnen haben die Beschäftigten auch von Zuhause aus Zugriff auf die IT-Infrastruktur der Polizei. Die Daten bleiben dabei auf dem dienstlichen Computer im Büro und werden auf dem Telearbeits-Rechner lediglich gespiegelt. Damit bleibt die Sicherheit der Daten gewährleistet.

Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte zu der Neuerung: “Das Thema Work-Life-Balance wird für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger. Um auch in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, müssen wir bei der Arbeitsorganisation auch als Polizei flexibler werden. Da darf es keine Denkverbote geben.” Und der Vorsitzende des Polizei-Hauptpersonalrats, Rainer Peltz, ergänzte: “Der Ausbau der Telearbeit ist uns seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Erlass jetzt einen riesen Schritt nach vorne kommen. Das ist für die NRW-Polizei ein echter Paradigmenwechsel.”

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