Zweite Phase gestartet

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In Thüringen könnten Bodycams (Foto) in Zukunft möglicherweise flächendeckend bei der Polizei eingesetzt werden. Ob es aber tatsächlich so kommt, hängt von einem Pilotprojekt ab, dessen zweite Phase nun begonnen hat. (Foto: BS/Feldmann)

In Thüringen hat die zweite Phase des Pilotprojektes zum Einsatz von Bodycams bei der Landespolizei begonnen. Testdienststellen sind neben dem Inspektionsdienst Gotha, dem Inspektionsdienst Erfurt Nord und der Polizeiinspektion Sonneberg auch die Inspektionsdienste Erfurt-Süd, Jena, Gera und alle Einsatzzüge der involvierten Landespolizeiinspektionen.

Der Einsatz der Geräte wird ausschließlich anlassbezogen im Einsatz- und Streifendienst sowie bei besonderen Einsatzanlässen erfolgen. Die Kameras werden 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche mitgeführt. Aufzeichnungen werden nach Ankündigung und Entscheidung des jeweiligen Beamten bei der Kontrolle von Personen und Fahrzeugen vorgenommen. Die Ausweitung des Projekts, das in der ersten Phase bei den Vollzugskräften positives Echo fand, soll dazu dienen, eine valide Grundlage für eine abschließende Bewertung des Projekts zu schaffen. Anschließend soll entschieden werden, ob Bodycams bei der Thüringer Polizei flächendeckend eingeführt werden.

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