Zuschuss für Offenbachs erste E-Busse

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Der Zuschuss von über vier Millionen Euro dient der Anschaffung von sieben Elektrobussen sowie dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur, die bereits auf den Bedarf von 36 Fahrzeugen ausgelegt ist. (Foto: Emanuel Droneberger und Holding Graz, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Bei der Umstellung ihrer Busflotte auf Elektroantrieb unterstützt Hessen die Stadt Offenbach. Die Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) bekamen diesbezüglich vom Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir einen Zuschuss von über vier Millionen Euro.

Der Zuschuss dient der Anschaffung von sieben Elektrobussen sowie dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur, die bereits auf den Bedarf von 36 Fahrzeugen ausgelegt ist. Bis zum Jahr 2022 wollen die OVB nahezu die Hälfte ihrer Busflotte elektrifizieren.

“Die Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main hängt von einem leistungsfähigen und umweltgerechten Öffentlichen Nahverkehr ab. Die OVB haben bereits früh und mit großem Ehrgeiz angefangen, den Einsatz von Elektrobussen zu planen. Damit leisten sie einen erheblichen Beitrag für die Zukunft des Rhein-Main-Gebiets”, sagte Al-Wazir.

Die vier Millionen Euro des Zuschusses stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 10,6 Millionen Euro.

Stadträtin Sabine Groß sagte: “Mit einem gut ausgebauten, elektrifizierten Nahverkehr werden wir nicht nur den steigenden Mobilitätsbedürfnissen in unserer schnell wachsenden Großstadt gerecht, sondern verringern gleichzeitig auch die Luftverschmutzung und die Lärmbelastung.”

Im Dezember 2019 sollen die vom Land geförderten sieben Elektrobusse in den Linienbetrieb gehen. In den Folgejahren soll der Anteil der E-Busse an der OVB-Flotte bei jeder Ersatzbeschaffung vergrößert werden.

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