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Früherkennungssystem wird modernisiert

Die Magdeburger Landesregierung will das Frühwarnsystem zur Erkennung von Waldbränden auf den neuesten technischen Stand bringen. Außerdem sollen in den nächsten Jahren im Landeswald weitere Löschwasserstellen eingerichtet werden. Zudem ist vorgesehen, die Waldbrandkarten für unmittelbar an das Land angrenzende Flächen zu erweitern.

Darüber hinaus sollen die Privatwaldbesitzer in Sachsen-Anhalt bis 2021 insgesamt neun Millionen Euro für den Aufbau von Mischwaldbeständen erhalten. Diese Förderung wird insbesondere dann fließen, wenn Waldinnen- und –außenränder aus Laubgehölzen bestehen. Das System der Löschwasserentnahmestellen im Landeswald soll vor allem durch weitere Neuanlagen in Landkreisen mit der Waldbrandgefahrenklasse A (allgemein sehr hohe Waldbrandgefährdung und Gefahr von Großbränden) verbessert werden. Dazu gehören unter anderem die Landkreise Altmarkkreis, Salzwedel, Stendal, Wittenberg, Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Börde. Des Weiteren ist beabsichtigt, mehr Kontrollen durch das Landeszentrum Wald als untere Waldbrandschutzbehörde durchführen zu lassen. Dessen Mitarbeiter sollen insbesondere überprüfen, ob auf Feldern Pflugstreifen zur Waldbrandprävention an angrenzende Wälder angelegt wurden.

In Sachsen-Anhalt gab es in diesem Jahr bereits über 1.500 Vegetationsbrände. Dazu gehörten 259 Feldbrände mit einer Brandflächengröße von über 800 Hektar, 22 Maschinen- und 15 Strohlagerstättenbrände sowie 162 Waldbrände mit einer Brandfläche von rund 120 Hektar und zwei Großbrände.

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