Kooperation wird vertieft

0
1657
In Nordrhein-Westfalen soll mithilfe einer Kooperationsvereinbarung zwischen Landespolizei und Technischem Hilfswerk (THW) mehr Rechtssicherheit für die Helfer der Bundesanstalt bei ihren Einsätzen (Foto) geschaffen werden. (Foto: BS/THW, Susanne Hörle)

In Nordrhein-Westfalen wird die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Technischem Hilfswerk (THW) weiter ausgebaut. Beabsichtigt ist insbesondere eine größere Rechtssicherheit für die ehrenamtlichen Kräfte der Bundesanstalt im bevölkerungsreichsten Bundesland bei gemeinsamen Einsätzen mit der Landespolizei.

So soll einer nun geschlossenen Kooperationsvereinbarung, die vom Düsseldorfer Innenminister Herbert Reul (CDU), dem Präsidenten des THW, Albrecht Broemme, sowie dem THW-Landesbeauftragten, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, unterzeichnet wurde, zufolge die Anforderung der THW-Kräfte bei Unglücken, Notständen und Katastrophen künftig verbindlich erfolgen. Bisher geschah dies noch formlos. Davon versprechen sich die Verantwortlichen mehr Planungssicherheit für beide Seiten. Darüber hinaus werden klare Strukturen für die gemeinsamen Einsätze festgelegt. Die THW-Kräfte werden fest in die Führungs- und Einsatzstruktur der Polizei integriert. Außerdem legt der Kooperationsvertrag fest, dass das THW die Kosten für seine technische und logistische Hilfe bei der Polizei in Rechnung stellen kann. Reul sagte dazu: “Unsere Polizei arbeitet bereits seit vielen Jahren sehr eng und gut mit dem THW zusammen. Diese bewährte Kooperation soll durch den Vertrag weiter vertieft und juristisch wasserdicht gemacht werden.”