Bürger skeptisch gegenüber Deutschlands Cyber-Abwehr

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Eine knappe Mehrheit der Deutschen hält ihr Land für nicht ausreichend auf einen großen Cyber-Angriff vorbereitet. Einen Zugriff auf sicherheitsrelevante Informationen des Staates halten sogar über drei Viertel der Befragten für wahrscheinlich. Gut zwei Drittel befürchten eine Schädigung öffentlicher Infrastrukturen. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der US-amerikanischen Forschungseinrichtung Pew Research Center unter jeweils rund 1.000 Personen in 26 Ländern.

Die Skepsis teilen die Deutschen mit den Bürgern vieler Ländern insbesondere in der EU. Etwas zuversichtlicher, was die Vorbereitung auf große Cyber-Angriffe angeht, zeigten sich unter anderem Menschen in den USA, Kanada und Frankreich. Gut vorbereitet sehen sich jeweils ein Großteil der Bürger in Indonesien (64), Russland (67 Prozent) und Israel (73 Prozent).

Eine Manipulation von Wahlen durch eine Cyber-Attacke wird dagegen in vielen Ländern von der Mehrheit für wahrscheinlich gehalten, besonders in den USA und Mexiko (jeweils 78 Prozent) sowie in Ländern in Südamerika, Afrika und Südostasien. In Deutschland sind es 51 Prozent.

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